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5G-Ausbau der Telekom: Bergfest

Die Telekom hat ihr Netz in den letzten Wochen weiter ausgebaut und mehr als 3000 Städte und Gemeinden in Deutschland haben jetzt 5G. So wurden in den vergangenen fünf Wochen 18.000 Antennen für 5G fit gemacht und ins Livenetz integriert.
Rund die Hälfte der Bevölkerung hat die Telekom mit 5G erschlossen.
Dadurch könnten jetzt 40 Millionen Menschen das 5G-Netz der Telekom nutzen – rund die Hälfte der Bevölkerung. Das gelte für Großstädte wie Frankfurt oder München ebenso wie für kleinere Gemeinden. Auch die Antennen auf Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, funken bereits mit 5G.

Um möglichst viele Menschen mit 5G zu versorgen, nutzt die Telekom [1] das Spektrum auf der 2,1-GHz-Frequenz. Die Eigenschaften dieses Frequenzbandes ermöglichen eine relativ hohe Reichweite. Dabei erhöhe sich auch die Datengeschwindigkeit: Im ländlichen Bereich erreiche das Netz teilweise mehr als eine Verdoppelung des Durchsatzes und Kunden könnten mit bis zu 225 MBit/s surfen. In Städten schaffe das Netz 600 bis 800 MBit/s in der Spitze.

Noch mehr Geschwindigkeit und Kapazität stehen auf 3,6 GHz zur Verfügung. Antennen auf diesem Band funken aktuell in Großstädten wie Berlin oder Köln. Sie sollen Übertragungsraten von bis zu 1 GBit/s erreichen. Die Telekom nutzt die unterschiedlichen Frequenzen so, dass sie sich in puncto Reichweite und Geschwindigkeit ergänzen. Das Prinzip komme so bereits beim LTE-Ausbau zum Einsatz. Vorerst liege der Fokus beim 5GAusbau auf den Frequenzbändern 2,1 GHz und 3,6 GHz. Auch LTE erfährt durch die Technik-Offensive einen Schub. Kunden erhalten ein weiteres Frequenzband für die Nutzung von LTE und somit mehr Bandbreite.

Durch den Einsatz des sogenannten Dynamic Spectrum Sharing (DSS) wird zusätzliches Spektrum für LTE-Kunden bereitgestellt. Dadurch sollen auch sie schneller als bisher surfen. Mit DSS betreibt die Telekom zwei Mobilfunkstandards parallel in einem Frequenzband. Die neue Technologie verteilt das Spektrum bedarfsorientiert zwischen LTE- und 5G-Anwendern. Das Netz passe sich so innerhalb von Millisekunden automatisch dem Bedarf der jeweiligen Kunden an.
1.09.2020/dr

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