Meldung

Neue Funktionen für Dropbox

Im Laufe des letzten Jahres hatte Dropbox mehrere neue Funktionen und Produkte eingeführt, die dabei helfen sollen, digitale Inhalte zu organisieren, aufzufinden und besser zu nutzen. Nun stellt der Anbieter weitere neue Werkzeuge vor: Dropbox Backup, HelloSign-Vorlagen, die PDF-Bearbeitung und DocSend Dashboard-Analysen.
Die Fortschrittsüberprüfung, der Verlauf und die Priorisierung bestimmter Dateien sind bei Dropbox Backup zentral über den Desktop verwaltbar.
Aufbauend auf der bestehenden Backupfunktion hat Dropbox Backup neue, von Nutzern gewünschte Funktionen [1] erhalten. Dazu gehört ein neuer Ablauf für die Wiederherstellung, Einstellungen für die Verwaltung der Backups auf dem Computer und mehr. Dropbox Backup soll so eine intuitive Alternative zu anderen Backuptools bilden. Es bietet dabei eine zusätzliche Sicherheitsebene als zuverlässige, eigenständige Cloud-Backuplösung – und das auch ohne eigenes Dropbox-Konto.

Eine Fortschrittsüberprüfung, der Verlauf und die Priorisierung bestimmter Dateien sind nun zentral über den Desktop verwaltbar. Das Trennen von gesicherten und geteilten Dateien soll ferner Sorgen um ein versehentliches Überschreiben des Notfall-Backups überflüssig machen. Nicht zuletzt ließen sich mit nur wenigen Klicks Dateien aus dem Cloudbackup wiederherstellen. Dropbox Backup ist für alle Abos sowie als eigenständiges Angebot für Basic-Nutzer verfügbar. Damit können auch Personen ohne Dropbox-Konto die Funktion nutzen.

Vorlagen und Datenanalysen
Mit der neuen Funktion HelloSign-Vorlagen lassen sich derweil häufig verwendete Dokumente direkt im Dropbox-Konto in Vorlagen umwandeln. Diese werden dabei direkt in Dropbox erstellt, gespeichert und versendet. Das beschleunige zum Beispiel die Formatierung umfangreicher Dokumente, die häufig an unterschiedliche Empfänger gesendet werden, wie etwa Vertraulichkeitsvereinbarungen, Angebote, Leistungsbeschreibungen oder Verträge. HelloSign-Vorlagen könnten aktuell durch ausgewählte Nutzer der Beta-Version genutzt werden. In den nächsten Wochen würden sie für alle Nutzer verfügbar.

Bevor Firmen Kontakte ansprechen, ist es zudem hilfreich, zu wissen, welche Inhalte die Zielgruppe am meisten interessieren. DocSend Dashboard-Analysen sollen dafür die passenden, datengesteuerte Erkenntnisse bieten, welche Inhalte häufig genutzt wurden und wie sich vielversprechende Interessenten identifizieren lassen. Die neue analytische Nachverfolgung gibt eine Liste der jeweils aktivsten Kontakte aus wie auch ein detaillierteres, stündlich aktualisiertes Protokoll der letzten Besuche sowie eine neue Option für die Sortierung nach Ansichten, Seitenaufrufen und Verweildauer auf Dokumenten. DocSend Dashboard-Analysen sind ab sofort für alle Nutzer verfügbar.
6.04.2022/dr

Tipps & Tools

Tragbares Funkloch [14.05.2022]

Trotz der brutalen Abhängigkeit von Smartphones im Arbeitsalltag und Außendienst sind auch Momente der Ruhe wichtig. Das können Meetings, Mittagspausen oder auch der Feierabend sein. Mit dem praktischen "No Signal Sleeve" lassen sich jetzt bewusst und ohne Umwege sämtliche Signale von Mobilgeräten inklusive Netzwerk, GPS, NFC und Bluetooth blockieren – mit dem faradayischen Käfig für das Handy ist keine Ablenkung mehr möglich. [mehr]

Exchange verabschiedet Basic-Auth-Anmeldung im Herbst [10.05.2022]

Microsoft schaltet zum 1. Oktober das Basic-Auth-Verfahren zur Anmeldung an Exchange-Online-Postfächern ab. Das Authenifizierungsverfahren gilt als äußerst unsicher, da eine Klartextübertragung der Anmeldedaten, die lediglich Base64-kodiert sind, stattfindet. Diese Maßnahme war überfällig, denn laut Microsoft ist Basic-Auth eine der am häufigsten genutzten Schwachstellen zur Kompromittierung der Nutzerdaten – wobei die Anzahl der Angriffe darauf noch laut Redmond noch immer ansteigt. [mehr]

Fachartikel

Enterprise Service Management: das neue ITSM [4.05.2022]

Die Anforderungen an die IT zeigen sich täglich komplexer. Service und Support sind immer mehr in allen Unternehmensabteilungen gefragt, die Bedürfnisse der Mitarbeiter und Kunden müssen umfassend mitgedacht werden. So findet gerade der Wandel zu einem ganzheitlichen Konzept statt: Enterprise Service Management. Das bedeutet für Admins, dass sie ihre Prozesse besser und zentraler steuern können, aber auch mehr Personen, Inhalte und Geräte koordinieren müssen. Der Artikel erklärt, was der Trend zu ESM für IT-Verantwortliche im Alltag bedeutet. [mehr]

Im Test: Rocket.Chat [25.04.2022]

Buchbesprechung

Datenschutz im Unternehmen

von Michael Wächter

Anzeigen