Authentifizierungs-Header

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Der Authentifizierungs-Header ist ein Erweiterungs-Header, der in IPv6 vorgesehen ist. Er stellt eine Art fälschungssichere Unterschrift dar, die sicherstellt, dass das IP-Paket auch wirklich vom Absender stammt und nicht verändert wurde.

Auf den Header folgt ein SPI und die Authentifizierungssignatur. Der SPI wird aus der Zieladresse und der Sicherheitskombination (Security Association) gebildet. Die SA gibt u.a. an, welcher Algorithmus und welcher Schlüssel verwendet werden. Mit dem definierten Schlüssel wird der Algorithmus auf alle Felder des Paketes angewendet, um die Authentifizierungssignatur zu bilden. Sich ändernde Felder werden mit 0 eingerechnet.

Es können verschiedenste Authentifizierungsalgorithmen verwendet werden. MD5 muss aber zumindest unterstützt werden, obwohl SHA empfohlen wird.

Soll neben der Signatur auch eine Verschlüsselung der Daten erfolgen, so wird statt des Authentifizierungs-Headers ESP eingesetzt.

Auch IPSec verwendet einen Authentifizierungsheader, in dem eine MD5- oder SHA-Prüfsumme enthalten ist. IPSec kann aber auch mit IPv4 eingesetzt werden.

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