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Geballte Rechenkraft

Supermicro erweitert sein Produktportfolio um Server, die auf den neuen AMD-EPYC-Prozessoren der vierten Generation basieren. Die Systeme richten sich an Unternehmen, die große Datenmengen analysieren und komplexe Simulationen durchführen, darunter maschinelles Lernen wie auch High-Performance-Clustering-Applikationen.
Die Serverreiche mit AMD-EPYC-Prozessoren verspricht eine geballte Rechenleistung für hochkomplexe Anwendungen.
So unterstützen die neuen Systeme von Supermicro [1] die schnellsten und leistungsstärksten AMD-EPYC-Prozessoren der Baureihe 9004 mit jeweils bis zu 96 Kernen und 3 TByte Speicher pro CPU. Bis zu 160 PCI Express 5.0 Lanes sind in Dual-Prozessor-Systemen verfügbar, mit acht zusätzlichen Lanes von PCI Express 3.0 oder 4.0 für weniger anspruchsvolle Peripherieverbindungen. Alle EPYC-Prozessoren der vierten Generation verfügen über eine Reihe neuer Sicherheitsfunktionen, die zur Datensicherheit beitragen sollen.

Der "Supermicro GrandTwin" ist das neueste Multi-Node-System mit frontseitigem und rückseitigem I/O, die auf maximale Dichte ausgelegt ist und speziell für die Leistung eines einzelnen Prozessors pro Knoten für die neuesten AMD EPYC Prozessoren der Serie 9004 entwickelt wurde und 12 DIMM-Steckplätze bietet. Das modulare Design ist für eine breite Palette von Anwendungen ausgerichtet, mit einer Front-I/O-Option, die vollständig vom Kaltgang aus zugänglich ist, was Installationen und die Wartung in Umgebungen mit begrenztem Platzangebot vereinfachen soll.

Die "CloudDC"-Server sind Einzelprozessorsysteme, die mit ihrer I/O-Flexibilität und 12 DIMM-Steckplätzen für cloudfokussierte Anwendungen optimiert sind. Die Wartungsfreundlichkeit mit werkzeuglosen Halterungen, Hot-Swap-Laufwerkseinschüben und redundanten Netzteilen ermöglichen laut Herstller eine schnelle Bereitstellung und effiziente Wartung in Rechenzentren. Sie wurden für die kosteneffiziente Bereitstellung von Diensten im Bereich Cloud Computing entwickelt, einschließlich Webhosting, E-Mail-Dienste, Public und Private Cloud Computing und Content Delivery Networks.

Die "Hyper"-Server sollen derweil durch ihre Vielseitigkeit und Leistung überzeugen. Das Leistungsdesign mit Dual-Prozessoren und 12 Channel 24 DIMMs ist für die Unterstützung der höchsten TDPs optimiert und verspricht eine flexible Palette an Rechen-, Netzwerk-, Speicher- und I/O-Erweiterungsmöglichkeiten.

Die "4HE GPU"-Server sind Dual-Prozessor-Systeme mit vier Höheneinheiten, die bis zu zehn FHFL-PCIe-GPU-Karten mit doppelter Breite unterstützen, darunter die neueste AMD-Instinct-MI200-Serie und NVIDIA-H100-GPUs. Die 4HE GPU-optimierten Systeme bieten eine entsprechend hohe Beschleunigung, Flexibilität und Ausgewogenheit für KI-, Deep-Learning- und HPC-Applikationen und bieten 24 DIMMs.

Die "8HE-Universal-GPU"-Server schließlich sind die nächste Generation der Plattform für maschinelles Lernen mit acht NVIDIA-HGX-H100-Beschleunigern und Dual-Prozessoren, mit 24 DIMMs. Flexible Konfigurationen, Dual-Zone-Kühlung und durchgehende, nicht blockierende Bandbreite zur GPU sollen Trainingszyklen mit höchster Auslastung und niedrigster Total Cost of Ownership ermöglichen.
25.11.2022/dr

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