i-mode


i-mode ist die Markenbezeichnung einer von NTT DoCoMo entwickelten Hypertext-Online-Dienst-Technik für Mobilfunk-Systeme. In Japan war i-mode ein riesiger Erfolg. In Deutschland wurde i-mode von E-Plus von 2002 bis 2008 im E-Netz angeboten. Durch die immer stärkere Verbreitung von Smartphones und höherer Übertragungsraten im Mobilfunk hat sich i-mode zu Gunsten vollwertiger Web-Browser und App-basierter Lösungen überlebt.



Von seinem Anwendungsgebiet her ist i-mode mit WAP vergleichbar. Es lassen sich dem Mobilbetrieb angepasste Online-Auftritte für Information, Unterhaltung, Shopping, Banking etc. realisieren. Technisch sind beide Systeme jedoch komplett verschieden. Als Hypertext verwendet i-Mode cHTML, eine abgespeckte HTML-Variante, die den limitierten Fähigkeiten von Mobilfunk-Handys angepasst wurde. Gegenüber WAP hat i-mode die Vorteile, dass die Übertragung der Inhalte standardmäßig paketorientiert erfolgt und es bessere Multimedia-Eigenschaften besitzt. Nachteilig sind die Abhängigkeit von NTT DoCoMo und die im Vergleich zu WAP geringere Verbreitung in Europa.

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Windows Virtual Desktop beim Traditionsjuwelier [1.04.2020]

Windows Virtual Desktop ist gerade einmal ein halbes Jahr live, trotzdem ist die Lösung bereits produktiv im Einsatz beim Traditionsjuwelier Ehinger Schwarz. Mit Unterstützung durch ein Beratungshaus hat das Unternehmen seine komplette IT-Struktur "cloudifiziert". Der Anwenderbericht zeigt, wie Microsoft Azure dabei die nötigen Ressourcen mit einer hohen Verfügbarkeit bereitstellt, während Windows Virtual Desktop das Herzstück des neuen Nutzererlebnisses bildet. [mehr]

Grundlagen

Terminalserver [4.05.2019]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Der Terminalserver ist eine Software, die in einem Netzwerk auf einem zentralen Rechner (Host) installiert ist und Applikationen über das Netzwerk mehreren Clients zur Verfügung stellt. Der Client erhält vom Terminalserver lediglich grafische Information und stellt diese dem Anwender dar. Die Applikationen selbst sind also auf dem Terminalserver installiert und müssen daher auch in der Lage sein, in einer solchen Umgebung eingesetzt zu werden. Auch die Speicherung der Daten erfolgt auf dem Host. [mehr]