Modem


Kunstwort aus Modulator und Demodulator

Ist ein Gerät zur Umwandlung digitaler Signale in Tonfrequenzsignale zur Übertragung auf einer analogen Leitung. Das Modem der Gegenseite erzeugt daraus wieder Digitalsignale. Wählmodems verfügen außerdem über die Fähigkeit, eine Verbindung durch Wählen herzustellen. Modemeigenschaften (Schnittstellen, Übertragungsverfahren, Fehlererkennung, Datenkompression usw.) werden von der ITU in einer ganzen Reihe von ITU-T V-Empfehlungen genormt.

Obwohl bei 56K-Modems streng genommen keine analoge Modulation mehr durchgeführt wird, sondern die Signale als Spannungspegel übertragen werden, hat sich der Name auch dort erhalten.

Siehe auch:
ADSL-Modem
Akustikkoppler
APC
AT-Kommando-Set
Fall Back
Fall Forward
Faxmodem
FFM
Line Probing
Modulation
MNP
Negotiation Handshake
Nullmodem
Precoding
RFM

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Direkter Draht: Direct-Access-Nachfolger Always On VPN [3.04.2020]

Die VPN-Lösung von Microsoft für Unternehmen heißt bisher Direct Access und hält im Grunde auch, was sie verspricht: Es lassen sich sichere Verbindungen in Unternehmensnetze aufbauen und einfache Policies umsetzen. Always On VPN heißt der De-facto-Nachfolger für Windows Server 2016 und Windows 10. Dieser Artikel zeigt Unterschiede und Gemeinsamkeiten auf und führt durch die Einrichtung des VPN-Servers.
 [mehr]

Grundlagen

Terminalserver [4.05.2019]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form.

Der Terminalserver ist eine Software, die in einem Netzwerk auf einem zentralen Rechner (Host) installiert ist und Applikationen über das Netzwerk mehreren Clients zur Verfügung stellt. Der Client erhält vom Terminalserver lediglich grafische Information und stellt diese dem Anwender dar. Die Applikationen selbst sind also auf dem Terminalserver installiert und müssen daher auch in der Lage sein, in einer solchen Umgebung eingesetzt zu werden. Auch die Speicherung der Daten erfolgt auf dem Host. [mehr]

Buchbesprechung

Technik der IP-Netze

von Anatol Badach und Erwin Hoffmann

Aktuelle Nachricht

Aktueller Tipp