Schlüsselableitungsfunktion

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Eine Schlüsselableitungsfunktion ist eine Ratschenfunktion, welche zur Schlüsselrotation benötigt wird. Die Funktion erzeugt aus einem schon bekannten (geheimen) Schlüssel sowie einer weiteren Eingabe (zum Beispiel einer geheim empfangenen Nachricht) einen neuen Schlüssel zur Erzeugung der nächsten Schlüsselgeneration sowie einen, der zur Verschlüsselung der nächsten Nachricht verwendet wird. Dadurch entsteht eine Kette von abgeleiteten Schlüsseln. Je nach dem, ob die Schlüsselrotation auf Signatur-Schlüssel oder den Verschlüsselungsschlüssel nur in einer oder in beiden Kommunikationsrichtungen eingesetzt werden, entstehen die Kryptografieeigenschaften Abstreitbarkeit, Folgenlosigkeit und Selbstheilung.

Siehe auch:
KDF

Aktuelle Beiträge

»Genau wie Menschen kann auch ein KI-Agent Fehler machen«

Die künstliche Intelligenz entwickelt sich stetig weiter und aktuell sind KI-Agenten in aller Munde. Diese autonom agierenden Instanzen sind in der Lage, eine breitgefächerte Palette von Aufgaben zu übernehmen – auch in der IT. Welche Chancen und Risiken das unbeaufsichtigte Arbeiten dieser KI-Agenten mit sich bringt und wie die IT-Infrastruktur darauf vorbereitet sein muss, erklärt in unserem Interview Christopher Brezlan, Chief Technology Officer bei Matrix42.