OSI-Modell


Referenzmodell der ISO für Netzwerke mit dem Ziel der Herstellung einer offenen Kommunikation.

Es definiert die Schnittstellenstandards zwischen Computerherstellern in den entsprechenden Soft- und Hardwareanforderungen. Das Modell betrachtet die Kommunikation losgelöst von speziellen Implementierungen. Es verwendet dazu sieben Ebenen (Schichten). In den Ebenen befinden sich Arbeitseinheiten, die als Hard- oder Software bzw. gemischt realisiert werden können. Die korrespondierenden Arbeitseinheiten kommunizierender Systeme kommunizieren dabei jeweils miteinander. Die Arbeitseinheiten leisten dabei Dienste für die Arbeitseinheiten der nächst höheren Schicht und stützen sich dabei auf die Dienste der jeweils darunter liegenden Schicht. Auf diese Dienste wird über so genannte Dienstzugriffspunkte (SAP) zugegriffen. Nur die unterste Schicht verfügt über physikalische Kommunikationseinrichtungen. Die Arbeitseinheiten kommunizieren nur mit Arbeitseinheiten einer Schicht über virtuelle Verbindungen.

Das Modell besteht aus folgenden sieben Schichten:

7. Anwendungsschicht (application layer)
6. Darstellungsschicht (presentation layer)
5. Sitzungsschicht (session layer)
4. Transportschicht (transport layer)
3. Vermittlungsschicht (network layer)
2. Sicherungsschicht (data link layer)
1. Bitübertragungsschicht (physical layer)

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

1-10-60 als neue Formel in der Cybersicherheit [21.08.2019]

Geschwindigkeit wird zu einer zentralen Messgröße für Cybersicherheit. Da sich Angriffe immer ausgefeilter geben, lautet die Frage für IT-Verantwortliche nicht mehr ob, sondern wann es ein Angreifer schafft, sich Zugang zum System zu verschaffen. Die Gegenmaßnahmen sollten daher der Formel 1-10-60 folgen: Angriffe innerhalb einer Minute erkennen, innerhalb von zehn Minuten untersuchen und verstehen und innerhalb von 60 Minuten beheben. Dadurch lässt sich die Abwehrbereitschaft der IT-Systeme nicht nur erhöhen, sondern auch messbar machen. [mehr]

Grundlagen

Virtualisierung von Exchange Server [19.12.2018]

Exchange Server 2016 ist von Microsoft offiziell für die Virtualisierung freigegeben. Es gibt also Support, wenn Probleme auftreten sollten. Wenn die Virtualisierungs-Hosts entsprechend ausgelegt sind, stehen auch virtuelle Exchange-Server performant zur Verfügung. [mehr]