Differentiated Service

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Der Differentiated Service (DiffServ) ist neben dem Best-Effort Service und dem Integrated Service das dritte QoS-Modell der IETF. Auch DiffServ ist ein vielseitiges Modell zur Umsetzung von Dienstgüte-Anforderungen. Im Gegensatz zum IntServ-Modell müssen die Anwendungen bei DiffServ ihre Anforderungen vor dem Datentransport nicht explizit an die Router durch Signalisierung anmelden. DiffServ setzt QoS-Anforderungen um, indem es QoS-Informationen den einzelnen Datenpaketen entnimmt. Dies können ganz unterschiedliche Informationen sein. So können die IP Precedence Bits (TOS) genauso herangezogen werden wie Sender- und Zieladresse. Das Netzwerk (sprich Router und Switches) nutzt diese Daten, um den Verkehr entsprechend einer festgelegten Verkehrspolitik zu klassifizieren, zu kennzeichnen zu steuern und zu optimieren sowie zur Durchführung von intelligentem Queueing. DiffServ-Strategien werden u.a. mit CAR, WRED und WFQ umgesetzt.

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BitLocker-Bypass trotz Patch

Microsoft hat BitLocker-Schwachstellen im WinRE-Boot-Prozess zwar schon letztes Jahr gepatcht – doch der Patch greift zu kurz. Sicherheitsforscher haben kürzlich gezeigt, dass sich die BitLocker-Verschlüsselung auf vollständig aktualisierten Windows-Systemen weiterhin aushebeln lässt, solange ein altes, nie widerrufenes Signaturzertifikat im Secure-Boot-Trust-Store schlummert.

Scality ergänzt Objektspeicher um KI-Automatisierung

Scality will seinen Objektspeicher künftig stärker als Plattform für KI-Workloads und automatisierte Infrastrukturprozesse positionieren. Mit "Scality Autonomous Data Infrastructure" kündigt der Anbieter ein Betriebsmodell an, das bestehende Technologien wie den verteilten Objektspeicher RING und die Backup-Plattform ARTESCA um KI-gestützte Verwaltungs- und Automatisierungsfunktionen ergänzt.