Fingerprinting

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Mit Fingerprinting werden Techniken zum Webtracking bezeichnet, bei denen der Client anhand von Konfigurations- und Leistungdaten identifiziert wird. Als Konfigurationsdaten werden zum Beispiel die Browser- und Betriebssystemversionen, installierte Schriftarten und die Bildschirmauflösung verwendet. Die Summe genügend vieler Konfigurationsdaten ist für einen Client genau so individuell wie der Fingerabdruck eines Menschen, woher sich die Bezeichnung des verfahrens ableitet. Beim Clock Skew Fingerprinting werden individuelle Abweichungen des Taktgenerators im Client zur Identifikation genutzt. Das Perfide an diesen Verfahren ist, dass sie ohne Wissen des Nutzers durchgeführt und von ihm nicht praktikabel verhindert werden können. Insofern greifen auch gesetzliche Regelungen zum Datenschutz inzwischen zu kurz, weil sie sich meist nur auf Cookie-artige Webtracking-Verfahren beziehen.

Siehe auch:
Canvas-Fingerprinting

Aktuelle Beiträge

Mini-Scooter für saubere Screens

Ein kleines Desktop-Gadget aus Holz bringt alten Jahrmarkt-Charme auf den Schreibtisch: Der Mini-Scooter mit befilzter Unterseite lässt sich über PC- oder Fernsehbildschirme ziehen, um Staub und leichte Verunreinigungen zu entfernen. Die flauschige Filzfläche nimmt Schmutzpartikel auf, während Sie den Scooter manuell über das Display führen – ganz ohne Sprays oder Tücher.

Malwarescan für KI-Skills

KI-Skills können bösartigen Payload ausspielen. Das ist ein enormes Risiko, denn kein Nutzer hat die Zeit, jedes Skript oder Kommando zu überprüfen, welches im ersten Moment hilfreich und bekannt erscheint. Bitdefender stellt daher als Reaktion auf die aktuelle Bedrohungslage des funktionsstarken und deshalb gefährlichen KI-Assistenten OpenClaw einen kostenlosen "AI Skills Checker" zur Verfügung.