Fingerprinting


Mit Fingerprinting werden Techniken zum Webtracking bezeichnet, bei denen der Client anhand von Konfigurations- und Leistungdaten identifiziert wird. Als Konfigurationsdaten werden zum Beispiel die Browser- und Betriebssystemversionen, installierte Schriftarten und die Bildschirmauflösung verwendet. Die Summe genügend vieler Konfigurationsdaten ist für einen Client genau so individuell wie der Fingerabdruck eines Menschen, woher sich die Bezeichnung des verfahrens ableitet. Beim Clock Skew Fingerprinting werden individuelle Abweichungen des Taktgenerators im Client zur Identifikation genutzt. Das Perfide an diesen Verfahren ist, dass sie ohne Wissen des Nutzers durchgeführt und von ihm nicht praktikabel verhindert werden können. Insofern greifen auch gesetzliche Regelungen zum Datenschutz inzwischen zu kurz, weil sie sich meist nur auf Cookie-artige Webtracking-Verfahren beziehen.

Siehe auch:
Canvas-Fingerprinting

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

New Work – und jetzt? [6.07.2022]

Flexible Arbeitsmodelle sind für viele Unternehmen zum Standard geworden. Das bringt viele Vorteile für die Mitarbeiter – aber auch immer größere Herausforderungen für IT-Administratoren. Denn sie sollen flexibles, sicheres Arbeiten mit hohem Nutzungskomfort ermöglichen, sind dabei aber mit verschiedensten, komplexen Systemumgebungen und einer kritischen Sicherheitslage konfrontiert. Lesen Sie, welche Strategien und Technologien bei der praktischen Umsetzung helfen. [mehr]

Grundlagen

Storage-Virtualisierung [16.06.2021]

In unserer Grundlagen-Rubrik erklären wir wichtige Aufgaben und Technologien aus dem Arbeitsalltag eines Netzwerk- und Systemadministrators. Hier erfahren Sie anhand prägnanter Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen des jeweiligen Themenfeldes Hintergründe und Zusammenhänge in kompakter, praxisnaher Form. [mehr]