Webtracking

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:

Unter Webtracking versteht man das Verfolgen des Surf-Verhaltens von Anwendern über das Auswerten von Logfiless. Die Einträge in den Logfiles können durch Cookies, Hit-Counter, Trackingpixel, JavaScripts oder Fingerprinting verfeinert werden.

Dies dient zum Beispiel dazu:
  • die Ergonomie einer Web-Anwendung zu verbessern,
  • die Wirksamkeit von Online-Werbung zu messen
  • die Interessen von Anwendern auszuspionieren.

Es gibt eine Vielzahl von Techniken, um das Surfen zu überwachen, die hauptsächlich deswegen immer weiter verfeinert werden, weil man das Surf- und Konsumverhalten der Nutzer auch über verschiedene Websites hinweg verfolgen können will. Damit fallen Techniken, die wie Cookies funktionieren in vielen Ländern unter die gesetztlichen Regelungen zum Datenschutz. Alternative Bezeichnungen für Webtracking sind unter anderem Web Analytics, Web-Controlling, Web-Analyse, Traffic-Analyse, Clickstream-Analyse.

Siehe auch:
Click Tracking
Clock Skew Fingerprinting
Cookie
Common Logfile Format
Hit-Counter
Redirect
Referrer
Spyware

Aktuelle Beiträge

Ransomware Marke Eigenbau

Ransomware-as-a-Service ist seit einem Jahrzehnt ein lukratives Geschäft und fest in den Händen professionell organisierter Gruppen. Doch jetzt können Kriminelle, die keine Lust auf die teuren Bausätze haben, auf eine schnell zusammengeschusterte Ramsch-Ransomware ausweichen. Sophos hat die sogenannte "Junk Gun"-Ransomware und ihre Bedeutung für den Malware-Markt untersucht.

Richtig auf NIS-2 vorbereiten

Bis zum 17. Oktober 2024 müssen zahlreiche Unternehmen ihre Informations- und Cybersicherheitsstrategien anpassen. Dazu gehören regelmäßige Penetrationstests und Meldesysteme für Cybervorfälle. Außerdem sind umfassende Risikobewertungen erforderlich. Die NIS-2-Richtlinie stellt Unternehmen vor Herausforderungen, bietet aber auch Chancen. Sie kann Organisationen sicherer und widerstandsfähiger machen.