SCSI

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:

Small Computer System Interface

Schnittstelle für den Anschluss von Peripheriegeräten (Festplatten, CD-ROM, Streamer usw.) über einen parallelen Bus. SCSI zeichnet sich durch eine Reihe von Leistungsmerkmalen aus: z.B. schnelle Datenübertragung, Unterstützung von bis zu sieben Peripheriegeräten an einem Bus und Timesharing eines Busses. Es eine Reihe verschiedener SCSI-Systeme (verschiedene Busbreiten, Taktraten und Protokollumfänge). Die verschiedenen SCSI-Systeme sind durch ANSI genormt.

Folgende parallele SCSI-Varainten werden unterschieden:

Ob außer den aufgeführten parallelen SCSI-Varianten in Zukunft noch weitere entwickelt werden, ist mehr als fraglich. Im Low-End-Bereich wird SCSI zunehmend durch Serial-ATA ersetzt. Für Rechenzentrumsanwendungen geht der Trend ebenfalls zu seriellen Medien (z.B. SSA, Fiber-Channel, FCAL, SAS) und Speichernetzwerken mit SCSI als Prototollgrundlage.

Folglich ist SCSI seit SCSIv3 vor allem eine Protokollspezifikation, die über verschiedene Medien übertragen werden kann. Die Nachfolge der parallelen Bussysteme hat auch Serial Attached SCSI mit angetreten.

Aktuelle Beiträge

Mit Zero-Trust-Segmentierung zu NIS-2

Mitte Oktober müssen die EU-Staaten die neue NIS-2-Richtlinie für Cybersicherheit in die nationale Gesetzgebung übertragen. Die hierzulande etwa 30.000 betroffenen Unternehmen und Organisationen haben dann höchstens vier Jahre Zeit, die Vorgaben umzusetzen und dies nachzuweisen. Der Gastbeitrag erklärt, welche Mindeststandards die Richtlinie einfordert und wie IT-Verantwortliche die Cyberresilienz erhöhen können.