SGML

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Standard Generalized Markup Language

Eine generische Markup-Sprache zur Beschreibung von Sprachen zur Repräsentation von Dokumenten. Das Ziel von SGML ist es, die Information von ihrer Darstellung zu trennen und so verschiedene Präsentationen der gleichen Information zu ermöglichen.

SGML ist definiert in "ISO 8879:1986 Information processing -- Text and office systems -- Standard Generalized Markup Language (SGML)", einem ISO-Standard.

Ein SGML-Dokument nutzt eine separate DTD-Datei, welche die Formatierungscodes (Tags) beschreibt, die darin enthalten sind und den strukturellen Aufbau des Dokumentes beschreibt. Eine im WWW verwendete HTML-Version ist eine Anwendung von SGML, die mit einer festen DTD arbeitet. Die HTML-DTDs werden vom W3C verabschiedet. Mit XML wurde jetzt eine Art Light-Version von SGML geschaffen, die auf selten benötigte Features von SGML verzichtet.

Aktuelle Beiträge

Sicher laden ohne Datenübertragung

Öffentliche USB-Ladeanschlüsse in Flughäfen, Hotels oder Konferenzzentren sind praktisch, stellen aber grundsätzlich auch eine potenzielle Schnittstelle für Datenübertragungen dar. Das USB-A to USB-C Data Blocker Cable von PortaPow kappt die Datenleitungen im Kabel und überträgt ausschließlich Strom. So lassen sich mobile Geräte laden, ohne eine USB-Datenverbindung aufzubauen.

PowerShell: Skripte mit Authenticode signieren

Nachträgliche Änderungen an administrativen Skripten fallen ohne zusätzliche Prüfung nicht unbedingt auf. Eine Authenticode-Signatur verknüpft den Dateiinhalt kryptografisch mit einem Codesignaturzertifikat. PowerShell kann dadurch feststellen, ob ein Skript seit der Signierung verändert wurde und ob das verwendete Zertifikat auf dem jeweiligen System als vertrauenswürdig gilt.