Discovery-Protokoll

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


Discovery-Protokolle sind eine Gattung von Protokollen, die der Dienst-Lokation im LAN dienen. Klassisch werden Dienste über zentrale Datenbanken, die im Client vorkonfiguriert sein mussten, gesucht. Dies ist aber insbesondere bei mobilen Clients, die in mehreren Umgebungen funktionieren sollen, unpraktisch, aufwändig und für Laien schwer zu realisieren. In dem letzten Jahren setzen sich daher mehr und mehr Diente zur Selbstkonfiguration durch. Diese verwenden Broadcasts oder Multicasts, um zu ermitteln, welcher Endknoten einen bestimmten Dienst im Netz erbringen kann und handeln die genaue Konfiguration dann mit diesem aus.

Siehe auch:
Bonjour
CDP
DHCP
IRDP
Jini
LLDP
Multicast-DNS
NDP
SSDP
Router Discovery
UPnP
WS-Discovery
Zeroconf

Aktuelle Beiträge

Neuer DMARC-Standard: DNSSEC kann die neue np-Richtlinie aushebeln

Mit der im Mai 2026 veröffentlichten DMARC-Spezifikation RFC 9989 hält die neue np-Richtlinie (Non-Existent Subdomain Policy) Einzug. Sie soll verhindern, dass Angreifer nicht existierende Subdomains für E-Mail-Spoofing missbrauchen. Doch ausgerechnet in Kombination mit DNSSEC funktioniert die neue Funktion nicht immer wie vorgesehen.