HDSL

Das ist der Eintrag dazu aus unserem IT-Kommunikationslexikon:


High Data Rate Digital Subscriber Line

HDSL wurde zu Beginn der 90er Jahre als kostengünstigere Alternative zu T1- bzw. E1-Leitungen entwickelt. Im Gegensatz zu diesen können HDSL-Leitungen ca. die vierfache Strecke ohne Signalregeneration überbrücken und senken damit die Betriebskosten. Da HDSL aber nicht die Nutzung von Telefon-Diensten im Basisband erlaubt, kommt es nicht für eine Nutzung im Massengeschäft für Privatkunden in Betracht. HDSL ist im ITU G.991.1 standardisiert.

Bitrate in Senderichtung: 1,544 MBit/s (USA) bzw. 2,048 MBit/s (Europa)
Bitrate in Empfangsrichtung: 1,544 MBit/s (USA) bzw. 2,048 MBit/s (Europa)
Überbrückbare Leitungslänge: 3 bis 4 km
Benötigte Adernpaare: 2 bei 1,544 MBit/s, 3 bei 2,048 MBit/s
Benutzte Bandbreite: 240 kHz
Telefondienste im Basisband: nein
ISDN im Basisband: nein


Siehe auch:
ADSL
ADSL2
ADSL2+
SDSL
SHDSL
UDSL
VDSL
VDSL2
xDSL

Aktuelle Beiträge

Digitale Signatur per Klick

ONLYOFFICE hat Version 9.3 seiner Office-Suite veröffentlicht und erweitert damit zentrale Funktionen für kollaboratives Arbeiten an Dokumenten. Das Update bringt digitale Signaturen für PDF-Formulare, individuell konfigurierbare KI-Assistenten und eine Mehrseitenansicht für die Textbearbeitung. Außerdem verbessert der Hersteller die Tabellenkalkulation mit einem Solver-Tool und optimiert die Darstellung großer Dateien.

Download der Woche: RackTables

IT-Abteilungen müssen ihre Server, Racks, Netzwerkgeräte und IP-Adressen zuverlässig dokumentieren. In der Praxis geschieht das nicht selten über gemeinsam gepflegte Excel-Tabellen – ein Ansatz, der mit wachsenden Infrastrukturen schnell unübersichtlich wird. Mit dem kostenfreien Open-Source-Tool RackTables steht eine spezialisierte Software bereit, um Inventarisierung und Dokumentation von Rechenzentrums- und Netzwerkressourcen zu verwalten.