HTTP


HyperText Transfer Protocol

Client-Server-TCP/IP-Protokoll, das im WWW oder Intranets für den Austausch von HTML-Dokumenten benutzt wird. Im Normalfall benutzt es Port 80. HTTP/1.1 ist in den RFCs 7230-7235 von der Arbeitsgruppe HTTPbis der IETF neu beschrieben worden.

Im Mai 2015 wurde von der IETF HTTP/2 als Nachfolger von HTTP/1.1 verabschiedet und in den RFCs 7540 und 7541 spezifiziert. HTTP/2 ist abwärtskompatibel zu HTTP/1.1. Ein erster Entwurf, der sich weitgehend an SPDY von Google anlehnte, war im November 2012 publiziert und seither in mehreren Schritten angepasst worden. Mit HTTP/2 soll die Übertragung beschleunigt und optimiert werden. Das geschieht hauptsächlich durch das Zusammenfassen von Anfragen und Datenkompression, die jetzt auch für Kopfdaten möglich ist. Außerdem können Daten auch binär übertragen werden und es gibt die Möglichkeit von Server-initiierten Übertragungen (Push-Verfahren).

Die ursprünglich geplante Option, dass HTTP/2 standardmäßig TLS nutzt, wurde nicht vorgeschrieben. Allerdings unterstützen bisher alles Browser-Hersteller HTTP/2 nur mit Verschlüsselung.

Siehe auch:
CGI
Content Negotiation
Homepage
HTTPS
SSI
URL
WebDAV

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

1-10-60 als neue Formel in der Cybersicherheit [21.08.2019]

Geschwindigkeit wird zu einer zentralen Messgröße für Cybersicherheit. Da sich Angriffe immer ausgefeilter geben, lautet die Frage für IT-Verantwortliche nicht mehr ob, sondern wann es ein Angreifer schafft, sich Zugang zum System zu verschaffen. Die Gegenmaßnahmen sollten daher der Formel 1-10-60 folgen: Angriffe innerhalb einer Minute erkennen, innerhalb von zehn Minuten untersuchen und verstehen und innerhalb von 60 Minuten beheben. Dadurch lässt sich die Abwehrbereitschaft der IT-Systeme nicht nur erhöhen, sondern auch messbar machen. [mehr]

Grundlagen

Virtualisierung von Exchange Server [19.12.2018]

Exchange Server 2016 ist von Microsoft offiziell für die Virtualisierung freigegeben. Es gibt also Support, wenn Probleme auftreten sollten. Wenn die Virtualisierungs-Hosts entsprechend ausgelegt sind, stehen auch virtuelle Exchange-Server performant zur Verfügung. [mehr]