100BaseT


100BaseT wird auch als Fast Ethernet bezeichnet.

Es bezeichnet einen Standard für eine Ethernet-Verkabelung, die in Anlehnung an 10BaseT eine Übertragungsrate von 100 MBit/s ermöglicht. 100BaseT verwendet wie 10BaseT das Zugriffsverfahren CSMA/CD, ist also ein "richtiges" Ethernet.

100BaseT enthält drei verschiedene Layer 1-Spezifikationen: 100BaseT4, 100BaseTX und 100BaseFX außerdem eine universelle Repeater- und Management-Schnittstelle.

100BaseT4: Verkabelungen mit vierpaarigem UTP-Kabel der Kategorien 3, 4 und 5.

100BaseTX: Verkabelungen mit zweipaarigen UTP- und STP-Kabeln der Kategorie 5

100BaseFX: Verkabelungen mit Glasfaser nach der FDDI/CDDI-Physical Media Idependent-Spezifikation (PMD)


Damit sind alle Kabeltypen abgedeckt, die gegenwärtig in 10BaseT-Netzen Verwendung finden. Alle Spezifikationen (auch 10BaseT) lassen sich gemischt einsetzen und über Repeater verbinden. Man kann also durch einfachen Austausch der Adapter und des Hubs das Netz auf die 10-fache Übertragungsrate aufrüsten.

Ein Nachteil von 100BaseTX besteht in der geringen maximalen Ausdehnung des Netzwerkes. Es kann lediglich eine maximale Ausdehnung von 205 m zwischen zwei Stationen erreicht werden. Eine Station kann 100 m vom Hub entfernt sein. Der Abstand zwischen zwei Hubs kann 5 m betragen. Darüber hinaus werden Bridges oder Router benötigt oder eine 100BaseFX Glasfaserverbindung muss zum Einsatz kommen. Damit ist eine Ausdehnung auf über 2 km möglich.

Ein weiterer Standard, der die Nachfolge von Ethernet antreten will, ist 100VG-AnyLAN.

Siehe auch:
IEEE 802.3
10BaseF
10BaseT
10Base2
10Base5
100VG-AnyLAN
1000BaseT
1000BaseX

0-9|A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M|N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z|alle

Suche im Lexikon nach im

 

Fachartikel

Facility Management mit openMAINT (3) [18.01.2021]

Gebäude und Grundstücke machen oft ein Viertel und mehr des bilanzierten Anlagevermögens von Unternehmen aus. Somit sind diese Liegenschaften als strategische Ressource und als bedeutender Teil der Wertschöpfungskette eines Unternehmens zu verstehen. Angesichts einer steigenden Objektzahl ist ein händisches Facility Management allerdings nicht praktikabel. Hier setzen Spezialwerkzeuge wie OpenMAINT an. Das Tool erlaubt den Einstieg in die Welt des digitalen Facility Managements. Die Umgebung bietet eine solide Funktionalität, die sich allerdings auf die wesentlichen Aufgaben beschränkt. Welche das sind, führt dieser Artikel auf. Im dritten und letzten Teil der Workshopserie sehen wir uns die Möglichkeiten zum Energiemanagement an und beschreiben die Konfiguration von Benutzerrollen. [mehr]

Grundlagen

Session Border Controller [16.10.2020]

Ein Session Border Controller stellt vielfältige Möglichkeiten des VoIP-Routings inklusive Sicherheitsfunktionen zur Verfügung. Er lässt sich je nach Hersteller sowohl als physische Appliance als auch in virtueller Form für unterschiedliche Virtualisierungsplattformen bereitstellen. Wir beleuchten die Möglichkeiten, die ein Session Border Controller bietet. [mehr]