News

Fehler legt Azure-Dienste lahm

Ein weltweiter Ausfall zahlreicher Microsoft-Dienste hat am 29. Oktober 2025 für stundenlange Störungen bei Unternehmen und Endanwendern gesorgt. Betroffen waren sowohl Azure- als auch Microsoft-365-Dienste – bis hin zu Authentifizierungs- und Verwaltungsportalen. Mittlerweile sind die Systeme weitgehend wieder stabil, die Ursache liegt nach Microsoft-Angaben in einer fehlerhaften Konfigurationsänderung.

Mehr Durchblick: Azure Storage Discovery gestartet

Microsoft hat den Dienst "Azure Storage Discovery" vorgestellt. Das Tool ermöglicht eine zentrale Analyse von Datenbeständen in Azure Blob Storage und Azure Data Lake Storage. Ziel ist es, Unternehmen eine bessere Übersicht über ihre Speicherressourcen zu geben, Kostenentwicklungen nachzuvollziehen und Sicherheitskonfigurationen zu überprüfen.

Neue BIND-Lücken gefährden DNS

Das Internet Systems Consortium hat mehrere schwerwiegende Schwachstellen in der weit verbreiteten DNS-Software BIND 9 offengelegt. Die Lücken ermöglichen unter anderem das sogenannte Cache Poisoning, bei dem Angreifer DNS-Antworten manipulieren und Nutzer auf gefälschte Seiten umleiten können. Administratoren sollten dringend auf die aktuellen Sicherheitsupdates reagieren.

1&1 im Visier: Telefónica denkt über Zukauf nach

Nachdem der langjährige Deutschlandchef von Telefónica, Markus Haas, recht überraschend abgelöst wird, brodelt die Gerüchteküche über die Neuausrichtung des spanischen Telekommunikationskonzerns auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Dabei steht besonders das Verhältnis zu 1&1 im Mittelpunkt, das 2023 recht abrupt endete. Womöglich erwägt Telefónica nun sogar eine Übernahme des Mitbewerbers.

AWS-Störung: Zahlreiche Internetdienste betroffen (Update)

Ein weitreichender Ausfall bei Amazon Web Services (AWS) hat am Montag zahlreiche populäre Onlinedienste weltweit lahmgelegt. Betroffen sind unter anderem Plattformen wie Snapchat, Signal, Fortnite, Canva und Prime Video. Die Störung sorgte für massive Einschränkungen bei vielen cloudbasierten Anwendungen und Webseiten. Inzwischen sind das Problem behoben und die Ursache gefunden.

Wer On-Prem fährt, muss auch selbst lenken

Mit dem Ende des Herstellersupports für Microsoft Office 2016 und 2019 stehen viele kleine Unternehmen vor einem Problem: Sie nutzen weiter Software, die keine Sicherheitsupdates mehr erhält. Laut einer aktuellen Studie des Tübinger Herstellers Intra2net betrifft das rund 77 Prozent der kleinen Unternehmen in Deutschland. Wer weiterhin lokal arbeitet, sollte die eigene Updatestrategie jetzt kritisch prüfen.